Rechtsweg bei Beschwerden

Am 16.02.2020 wird unsere Communitysitzung stattfinden! Communitysitzung #3 am 16.02.2020
  • Bugtracker
    Sehr geehrtes Team,



    der Beschwerdeweg bei solchen Projekten wie eXo ist immer der gleiche.
    Es gibt ein totalitäres Regime, welches dann Schlussendlich ein
    unanfechtbares Urteil ausspricht. Ich allerdings bin der Ansicht, ein
    funktionierendes Projekt braucht mehr demokratische Strukturen. Es
    spielen so viele Leute auf eXo, sie verdienen es, ihre Regeln
    mitzubestimmen und in Beschwerdefällen als Souverän mitzuwirken und u.U
    zu richten. Es sollte ein Rechtssystem nach deutschem Vorbild
    erschaffen werden. Ich habe keine eindeutige Vision dieser Idee, doch
    ich habe einige Ansätze.



    Man sollte, als Beschwerdesteller/-gegner die Möglichkeit haben, eine
    vorher für qualifiziert erklärte Person als Beistand in Beschwerden
    hinzuzuziehen. Dieser würde dann die Rolle des Anwaltes übernehmen. Also
    nach dem Modell eines Zivilverfahrens. Dieser sollte das Regelwerk, wie
    ein Jurist, studiert haben, und dieses, ebenso wie Präzedenzfälle
    auslegen können. Das würde erstens dem Team, den Richtern, eine Menge
    Recherchearbeit ersparen und zudem das gesamte System gerechter machen.
    Denn, ohne die Kompetenzen der Teammitglieder in Frage stellen zu
    wollen, denke ich, dass gewiss viel zu viele Beschwerden entgegen
    geltendem Recht abgefertigt wurden. Es gibt keine Chance auf Berufung,
    keine Chance auf garantierte Gerechtigkeit.



    Es ist nur ein Denkansatz. Ich denke, dass man mit mehr demokratischen
    Strukturen auch noch mehr Spieler erreichen kann. Weg von dem
    totalitären Regime, rein in ein liberales, demokratisches eXo.
    Die Spielerschaft ist immerhin der Teil, der dem Server und dem Projekt
    das Leben verleiht. So denke ich, haben wir ein Recht, zumindest in der
    Gerechtigkeit und Ordnung auf dem Server aktiv mitwirken zu können.


    Edit:
    Die Vorteile sind vielseitig. Zum Einen würden mehr Spieler den Beschwerdeweg gehen, da dieser nun ausführlicher, gerechter und genauer gehandhabt wird. Das Regelwerk ist so umfangreich, dass man kaum mehr ohne Diskussion zu einer gerechten Lösung kommen kann. Daher wäre dort ein Gerichtssystem mehr als nur notwendig. Des Weiteren würde es den Frust der Spieler verringern, die Moral verbessern, wenn ihr Anliegen tatsächlich hoch priorisiert angesehen und ausführlich diskutiert wird. Dann ist dieser "Ach, da passiert ja nicht viel." Gedanke nicht mehr so in den Köpfen der Userschaft. Da dann nun Aussicht auf eine tatsächliche Lösung des Problems besteht, würde es Selbstjustiz und Streitfälle eindämmen.


    Zudem würde ich das letzendliche Urteil nun auch so verfassen. Um ehrlich zu sein finde ich ein "Berechtigt" oder "Unberechtig" als einzige Rückmeldung ein wenig frech.
    Tatbestand, Täter und Konsequenzen müssen im Urteil klar dargestellt und für jeden einsehbar sein. Nur so kann ein solches System funktionieren. Nichts soll hinter dem Rücken der Spielerschaft entschieden werden. Ich halte das für einen erstklassigen Beginn, die MTA Reallife Server demokratisch zu reformen. Denn dadurch, dass man genaues Prozedere der Beschwerde sowie Urteil eingesehen werden können, sind Präzendenzfälle zu schaffen und können so zur gerechten Aufklärung anderer Beschwerden beitragen.



    Alle sind eingeladen, ihre Gedanken hier mitzuteilen.



    Mit freundlichen Grüßen,
    catfootyDE

  • Dafür!
    Ich finde es auch ein wenig schade das man selbst bei eigenen Beschwerden keine Rückmeldung bekommt was jetzt mit dem Täter passiert ist!
    Vielleicht kann man nachfragen und erfährt es dann aber ich finde das ein wenig umständlich.. Statt dem einfachen "Berechtig" sollte da die Strafe usw. drin stehen.


    Die Idee mit der Gerichtsverhandlung finde ich auch sehr gut, weil so nur im Forum stumpf diskutiert wird und irgendwann das Team entscheiden tut ob es Berechtig ist oder nicht.
    Man sollte wenn die Beschwerde "In Bearbeitung" gesetzt wird einen Termin bekommen z.B "In Bearbeitung! Melde dich am 15. Oktober um 18 Uhr im Teamspeak! Dort wird eine Gerichtsverhandlung stattfinden."
    Dann sollte der angeklagte das Recht haben auf einen "Anwalt" der einen dann vielleicht noch aus der patsche holt.
    Weil momentan wird entweder stumpf diskutiert im Forum oder man wird im TS hochgezogen.. spricht dann 5 - 6 Worte und der Täter hat keine Chance mehr raus zu kommen oder eine Mildere Strafe zu bekommen.


    Falls jetzt einer sagen sollte, dass man dann einfach bei der Gerichtsverhandlung nicht aufkreuzt.. sollte es dann so sein das man einen neuen Termin bekommt.. wenn man dann wieder nicht aufkreuzt bekommt der Täter einen Bann bis er bei der Gerichtsverhandlung war.. ganz einfach!


    EDIT:
    Ich fände es auch bei Entbannungsanfragen besser wenn diese abgewiesen wird, wieso sie abgewiesen wurde z.B "Wir denken du zeigst nicht genug Reue und deswegen ABGEWIESEN"
    Es steht da einfach abgewiesen obwohl man gar nicht weiß wieso, warum.


    Aber das hast du ja schon ganz gut beschrieben! Ein toller Vorschlag.

  • Ich fände es weitaus angebrachter, den Sachverhalt ausschließlich, für jeden einsehbar im Forum zu diskutieren. Keine geheimen Nebenschritte mehr. 100% transparent. So schließt man jegliche Ungerechtigkeit und Fährlässigkeit aus, da Präzedenzfälle geschaffen werden. Man hat die Möglichkeit, dass sein Anliegen genau nach den Regeln abgefertigt wird - zur Sicherstellung zieht man sogar noch einen Regelexperten hinzu. Doch am Wichtigsten ist mir die Transparenz. Jedoch würde ich vorschlagen, wer seinen Termin unangekündigt nicht wahr nimmt, erhält ganz klar unmittelbar Höchststrafe für das entsprechende Vergehen. Hierzu brauchen wir allerdings auch einen Strafenkatalog. Solche Dinge dürfen nicht einfach nach Lust und Laune abgetan werden, sondern müssen dokumentiert und ebenso angewendet werden.



    Ich finde es persönlich keine gute Idee dass ein User z.B. über den Bann eines anderen entscheiden kann.
    Eher dagegen


    Das mit dem Richteramt war nur ein Denkansatz. Selbst wenn, sollte dieses nur an die erfahrensten und studiertesten User verliehen werden (1000+ Spielstunden). Das Richten können natürlich auch Teammitglieder übernehmen. Jedoch finde ich es wichtig, dass man sich fachlichen Beistand organisieren kann. Doch damit das erst ermöglicht wird, muss viel verbessert werden. Das Regelwerk muss Grauzonen ausfüllen, Wiedersprüche korrigieren und vervollständigt werden. Denn - so bin ich überzeugt - dieses Beschwerdesystem ist so nicht fair und müss überholt werden. Es ist einem Publikum dieser Größe einfach nicht gewachsen, es muss angepasst werden.

  • Die Vorlage würde ich ebenfalls Ignorieren wenn man so eine Idee hat. Ich habs gelesen und Stimme ebenfalls dafür!

  • Gar keine schlechte Idee. Ich weiß aber nicht, ob das so ganz einfach ist umzusetzen. Ein Problem, was ich an der ganzen Sache sehe ist wie und wann man es einsetzen soll. Ich glaube nicht, dass man sich einen experten zuholen muss, wenn man nur kleine Regelbrüche begangen hat. Nun stellt sich die Frage, wann man einen "Gerichtstermin" einführen sollte. Bei einer Accountsperrung von min. 3 Tage oder doch nur bei perma bans?
    Eine Anklage bzw. Verteidigung im TS wird auch sehr kritisch, weil zu viele Menschen verpflichtet sind zur gleichen Zeit im Voice Server anzutreten. Da hätten wir Täter, Anklagender, 2 Anwälte und 1-2 Admins. Das sind 5-6 Personen, was meiner Meinung nach schwer ist zu organisieren. Die Leute haben ja meistens im echten Leben wichtigeres zu tun.
    Ich bin auf jeden Fall dafür, dass man den Sachverhalt und die "Strafe" ausführlich darstellt aber der Rest wird schwer.


    #WerWirdEigentlichExoPresident? #FürDieDemokratie

  • Gar keine schlechte Idee. Ich weiß aber nicht, ob das so ganz einfach ist umzusetzen. Ein Problem, was ich an der ganzen Sache sehe ist wie und wann man es einsetzen soll. Ich glaube nicht, dass man sich einen experten zuholen muss, wenn man nur kleine Regelbrüche begangen hat. Nun stellt sich die Frage, wann man einen "Gerichtstermin" einführen sollte. Bei einer Accountsperrung von min. 3 Tage oder doch nur bei perma bans?
    Eine Anklage bzw. Verteidigung im TS wird auch sehr kritisch, weil zu viele Menschen verpflichtet sind zur gleichen Zeit im Voice Server anzutreten. Da hätten wir Täter, Anklagender, 2 Anwälte und 1-2 Admins. Das sind 5-6 Personen, was meiner Meinung nach schwer ist zu organisieren. Die Leute haben ja meistens im echten Leben wichtigeres zu tun.
    Ich bin auf jeden Fall dafür, dass man den Sachverhalt und die "Strafe" ausführlich darstellt aber der Rest wird schwer.


    #WerWirdEigentlichExoPresident? #FürDieDemokratie

    Bei kleinen Regelbrüchen, die auch so geahndet werden können soll natürlich kein solches Verfahren eröffnet werden. Das wäre schlicht Zeitverschwendung. Ich spreche hier von den Fällen, wegen denen tatsächlich eine Beschwerde im Forum eröffnet werden soll. Ganz klar nochmal: Ich bin nicht für Absprachen im Teamspeak, die können privat abgehalten werden. Ich rede nun von der öffentlichen Dokumentierung von Beschwerdeverfahren, 100% transparent und einsehbar. Hierfür muss viel getan werden. Wenn schwere Stimmen bei den Staffs interesse haben, können wir gern über Umsetzung intervenieren. Immerhin sind die Regeln ja für uns, also sollten wir auch ein Recht haben, bei deren Durchsetzung mitzuwirken. Die Admins brauchen ja keine Regeln. Die Regeln ermöglichen es jedem, entspannt und unterhaltend auf dem Server spielen zu können. Und da wir ja diejenigen sind, die das Leben in eine solche Software bringen, sollte man gerade eben solche Dinge, die auf jeden einzelnen Einfluss haben, mehr in Bezug auf Spieler agieren. Deshalb brauchen wir die "Demokratie". Denn wir, die Spieler, die Lakaien, die Anwärter und Arbeiter sind die Mehrheit.

  • Dagegen, meiner Meinung nach zu umständlich.
    Sollte so bleiben wie es jetzt ist.
    Vllt. sollte beim Thema Transparenz hinzukommen, wenn eine Beschwerde berechtigt ist, noch dazu geschrieben wird, welche Strafe der User bekommen hat.

    Meine Befürchtung ist, dass wenn keine Gerichtsverhandlung stattfindet, die Admins weiterhin aus schierer Bequemlichkeit richten. So einfach mal frei Schnauze, weiß ja eh keiner, was passiert. Wenn es für alle einsehbar ist und ein Experte des Regelwerkes dabei ist, ist Gerechtigkeit garantiert. Ist es das nicht wert, sein Hirn für ne Stunde mehr in der Woche mal einzuschalten?



    Bitte meldet euch bei mir im TeamSpeak um den Sachverhalt klären zu können.

    Hier ein klassisches Beispiel. Die Beschwerde wird im TS "geklärt", irgendeiner bekommt Recht und niemand auf dem Server kann einsehen, wie die Regeln hier durchgesetzt wurden und das Gesetz auf diesen Fall angewendet werden konnte. Es geht nicht, dass eine Autorität einfach in jedem Fall ein Billigkeitsurteil nach eigenem Ermessen spricht, und danach nichteinmal den Verlauf und die Urteilsverkündung dokumentiert. Was ist denn das für ein System?